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Das Projekt „Paartal“

Das Paartal liegt südlich von Ingolstadt. Es ist Überschwemmungsgebiet der Paar und aufgrund der extensiven Nutzung ein ökologisches Kleinod. Es gehört zu den letzten naturnahen Flusslandschaften Bayerns. Dort finden sich zudem viele seltene Pflanzen- und Tierarten.

Das Gebiet des essbaren Wildpflanzenparks ist eine Feuchtwiese mit einer Größe von 11500 m².
Im Herbst 2015 gab es dort die erste Bepflanzung mit einer ausgedehnten Wildfrucht-Hecke (siehe weiter unten). Dazu kommen vielfältige Wildkräuter.

Das Paartal-Projekt wird von der „Unteren Naturschutzbehörde“ unterstützt und begleitet. Es gibt somit auch Führungen über Baum- und Strauchkunde sowie der Wiesenkräuter im jahreszeitlichen Verlauf.

Paartal Gelände für EssbareWildpflanzenparks Copyright Helmut Löffler

Die Feuchtwiese wird 1-2 Mal im Jahr vom Bauern gemäht; sonst würde das Gelände verbuschen, die Artenvielfalt würde sinken und sie wäre somit ökologisch nicht mehr wertvoll.

 

Der Lageplan „Paartal“:

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Hier der genau Lageplan von Paartal und dem geplanten essbaren Wildpflanzenpark

 

Im November 2015 gab es nun die erste Pflanzung von Wildffruchthecken. Hier ein erster Eindruck:

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Wild-Frucht-Hecke-Pflanzung_Klein_3    Wild-Frucht-Hecke-Pflanzung_klein

Standortgerechte Gehölze wie Schwarzer Holunder, Schneeball, Kornelkirsche, Aronia, Eberesche, Hagebutte, Berberitze, Traubenkirsche, Schlehe, Weißdorn und Haselnuss wurden eingeflanzt. Nun muss man noch etwas Geduld aufbringen, bis auf der kräuterreichen Wiese auch viele Beeren an der Hecke zu ernten sind. Die Wildfruchtgehölze sind „autochthone“ Pflanzen – also einheimische Arten, die sich im aktuellen Verbreitungsgebiet einer Region oder in einem Biotop im Laufe der Evolution ohne menschlichen Einfluss entwickelt haben. Es wurde außerdem eine so genannte „Benjeshecke“ (Totholzhecke“) jeweils an den Stirnseiten zwischen dem bestehenden Weidenbestand angelegt.

Paartal_Gras-Schutz-1

Ein so genannter „Verbiss-Schutz-Zaun“ wurde im März 2016 angelegt.

Paartal_Greif-Vogelstange

Anbringen von Greifvogel-Stangen (Ein Bussard soll sie schon aufgesucht haben…)

 

Über den weiteren Verlauf werden wir hier an dieser Stelle regelmäßig berichten.

 

Kontakt und Ansprechpartner vor Ort:
Helmut Löffler
Kräuterpädagoge/BNE
Fachberater für Selbstversorgung mit essbaren Wildpflanzen (HfWU)
E-Mail: wildkraut(at)freenet.de

 

 

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