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Die „wilde“ Sammelliste mit den aktuell essbaren Wildpflanzen in der freien Natur*

 

⇒ Die vollständigen Rezepte finden Sie immer hier.

 

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WILDES GRÜN – WILDGEMÜSE – ESSBARE BLÜTEN VON A BIS Z

 

 

 

ACKERHELLERKRAUT
(Thlaspi arvene)
Junge Blätter und Triebspitzen als Zutat in Salat, für Kräuterquark, Aufstriche und Pesto. Oder als pikante Würze in Rührei oder Omelette. Knospige Blütenstände schmecken fast wie Brokkoli und können in Öl gedünstet und mit Zitronensaft und „Tamarisauce“ (Sojasauce) als Gemüse gegessen werden. Blüten als essbare Dekoration.

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(c) Birgit Matz

 

BACHBUNGE
(Veronica beccabunga)
Blätter, Triebspitzen und Blüten kommen als Zutat in den Mischsalat oder werden als Aufstrich oder Dip weiterverarbeitet.

Bachbunge

(c) Birgit Matz


BÄRLAUCH
(Allium ursinum)
Die Bärlauch-Blüte wird nun nach und nach (je nach Region) ihre „weiße“ Saison beenden. Nach der Blüte kommen dann die Saison der pfeffrigen Samen! Diese werden einfach pur aufs Butterbrot gestreut oder in einen Dip weiterverarbeitet. Auch das Einlegen in Öl ist möglich.

(c) Birgit Matz

 

BIRKE
(Betula pendula / Betula pubecens)
Birkenblätter kommen als Zutat in den Salat oder kleingeschnitten in den Kräuterquark/Aufstrich/Dip. Getrocknete Birken-Blätter können als Tee (siehe Foto) verwendet werden und sind somit das ganze Jahr über verfügbar. Siehe auch unter Rezepte! Extra-Tipp: Wellnessrezpete mit Birkenblätter gibt es im Buch „Die Wald-Apotheke“.

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(c) Micha Brem Verlag Hädecke

 

BRENNNESSEL
(Urtica dioica)
Jetzt nur noch die oberen Triebspitzen (ca. 5 cm) der Brennnesseln sammeln, auch gerne mit den Blüten. Diese kommen als Zutat in den in den grünen Smoothie oder werden wie „Spinat“ gedünstet. Eine Delikatesse ist der wilde Brennnessel-Kuchen (Quiche) mit Schafskäse oder die Brennnessel-Kartoffel-Suppe (siehe auch Genaueres unter Rezepte). Brennnesseln enthalten viel Eiweiß, Mineralstoffe, Vitamin C und Eisen.

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(c) Birgit Matz

(c) Birgit Matz

 

BROMBEERBLÄTTER/ERDBEERBLÄTTER
(Rubus sectio Rubus/Fragaria vesca)
Junge Triebe getrocknet als Grundlage für eine eigene Hausteemischung.

Brombeerranke

(c) Birgit Matz


BRUNNENKRESSE
(Nasturtium officinale)
In klaren Gewässern sind mittlerweile schöne Bestände herangewachsen. Die zarten Blätter und Triebspitzen schmecken im Salat, Kräuterquark oder auf dem Brot.

Brunnenkresse

(c) Birgit Matz

 

DOST, GEWÖHNLICHER
(Origanum vulgare)
Das klassische Pizza- und Tomatengewürz passt auch als aromatische Beigabe zu Salaten, Gemüse, Saucen, Antipasti, Nudeln und Reis. Getrocknete Blätter (und später) Blüten bereichern die Hausteemischung und ergeben, vor allem aufgrund des „Thymol-Gehaltes“, einen wohltuenden Tee bei Husten und Halsbeschwerden.

(c) Birgit Matz

 

Fichte
(Picea abies)
Die jungen Triebe der Fichte können noch bis Anfang Juni gesammelt und dann getrocknet und fein gemahlen als Gewürz verwendet werden. Ein Fichtennadelsalz gewinnt man mit dem Hinzufügen von Steinsalz und getrocknete Zitronenschale. Für die Fichtenbutter werden frische Triebe fein geschnitten und dann mit weicher Butter, Salz und Zitronenabrieb vermischt (siehe auch im Buch „Die Wald-Apotheke“, Seite 103). Das Rezept „Fichtengemüse“ stammt aus dem Klassiker „Köstliches von Waldbäumen“:

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(c) Mich Brem Verlag Hädecke

 

FRANZOSENKRAUT
(Galinsoga parviflora)
Das mild schmeckende Kraut schmeckt frisch und roh als Zutat im Mischsalat, als Pesto, in Grünen Smoothies und frisch gepressten Säften. Gedünstet als Blattgemüse oder Suppe. Die Blütenköpfchen erfreuen als essbare Dekoration. Bemerkenswert ist der hohe Gehalt an Eisen.

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GÄNSEBLÜMCHEN
(Bellis perennis)
Die nussig schmeckenden Blüten sind essbare Dekoration oder Zutat im Salat. Aus den Blütenknospen können „Kapern“ eingelegt werden. Aus den Blattrosetten wird ein Salat gemacht. Gerade für die Sommerzeit sind Gänseblümchenblüten in Eiswürfel nicht nur für die Gartenparty apart.

Gänseblümchen

(c) Birgit Matz

 

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(c) Birgit Matz

 

GÄNSEDISTELN
Raue Gänsedistel (Sonchus asper)
Acker-Gänsedistel (Sonchus arvensis)

Junge Blätter kommen frisch und roh als Zutat in den Salat, ins Gemüse oder in den Grünen Smoothie. Ältere Blätter werden wie Spinat gedünstet. Die Knopsen können wie Kapern in Essig eingelegt werden und ergeben so ein leckeres Antipasti. Die aufgeblühten Blüten sind eine essbare Dekoration. Eine Spezialität ist auch der Gänsedistel-“Cannelloni“-Auflauf aus den dicken Stängeln größerer Exemplare.

Gänsedistel Blattvorderseite

(c) Birgit Matz

 

GIERSCH
(Aegopodium podagraria)
Hochsaison beim Giersch! Vielerorts ist der Giersch auch schon am Blühen. Die Blätter schmecken nun einzigartig zart und würzig nach Sellerie und Petersilie. Zudem sind sie jetzt sehr saftig, besonders die Blattstiele. Blätter und Blüten sind als Beimischung im Salat und als „Spinat“-Gemüse ein Genuss! Besonders ist der Basensaft zu empfehlen. Milchsauer eingelegter Giersch ist ein traditionelles Rezept aus Russland (siehe unter Rezepte). Zur Pflege der Gierschbestände ist nun eine erste Mahd mit der Sense oder Sichel angebracht.

Giersch

(c) Birgit Matz

 

GOLDNESSEL
(Lamium galeobdolon)
Die süßen, gelben Blüten sind essbare Dekoration. Die Blätter der Goldnessel kommen am besten in den Smoothie. Sie schmecken etwas „derber“. Geerntet werden lediglich die grünen Blätter und Triebspitzen. Typisch für die Goldnessel sind die silbrig panaschierten Blätter sowie der für alle „Lamiaceae“ (Lippenblütler) typische vierkantige Trieb.

(c) Birgit Matz

 

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(c) Birgit Matz

 

GUNDERMANN
(Glechoma hederacea)
Triebe mit Blättchen und Blüten sind eine aromatische Gewürzzutat in Saucen, Dips und Salaten und schmecken als Zutat im Wildkräuter-Wasser. Ähnlich der Goldnessel überwintert diese immergrüne Pflanze auch mit ihren Ranken, welche sich schnell wieder neu bewurzeln und ganze Teppichpolster bilden können. Der relativ hohe Anteil an ätherischen Ölen und Bitterstoffen macht sie in kleinen Mengen zu einer idealen Zugabe zu Smoothies oder Gewürzkraut an Salaten. Pur und als alleinige Zutat schmecken diese jedoch zu intensiv.

(c) Birgit Matz

(c) Birgit Matz

(c) Birgit Matz

 

HIRTENTÄSCHEL, Gewöhnliches
(Capsella bursa-pastoris)
Hirtentäschel ist ein weit verbreitetes Ackerbeikraut und ist oft auf frisch umgesetzten Gartenbeeten oder auf Brach- und Ödland zu finden. Die Blätter erinnern in der Form an Rucola und schmecken auch ähnlich würzig – was vor allem an den scharf schmeckenden Senfglykosiden liegt.

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(c) wikimedia.org

 

 

HOLUNDER
(Sambucus nigra)
Die Saison hat begonnen! Frisch aufgeblühte Dolden getrocknet als schweißtreibenden Tee bei Erkältungskrankheiten; als Kaltauszug die aromatische Grundlage für Limonade, Sirup, Gelee; und in Teig ausgebacken als Holunderküchlein.

(c) Birgit Matz

 

HOPFEN, ECHTER
(Humulus lupulus)
Echter Hopfen ist eine typische Auwaldpflanze und mag es eher feucht und humos. Er ist auch am Waldrand bzw. Feldgebüsch oder Hecke zu finden. Für ein “Spargel”-Gericht werden die jungen, dünnen, sich hochrankenden Triebe geerntet und in etwas Öl gedünstet.

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(c) Wikimedia.org

 

JOHANNISBEERE
(Ribes rubrum/Ribes nigrum)
Junges Laub als Aroma-Zusatz für Tees können jetzt gesammelt und dann gedörrt werden.

(c) Birgit Matz

 

KANADISCHE GOLDRUTE
(Solidago canadensis)
Dicke Stängel pflücken, die oberen, noch zarten Abschnitte (ca. 25 cm) ergeben geschält und leicht gedämpft ein sehr schmackhaftes „Spargel“-Gemüse.

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(c) Georg Slickers


KNOBLAUCHSRAUKE
(Alliaria petiolata)
Die Blatt-Saison ist mancherorts schon zu Ende. Blätter und Blüten schmecken als Bereicherung im Salat, im Dip oder als Kräuterquark. Zusammen mit Walnüssen, Knoblauch, Salz und Pfeffer sowie Olivenöl gibt es ein köstliches Pesto..

(c) Birgit Matz

(c) Birgit Matz

 

(c) Birgit Matz

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KOHLDISTEL (Sumpf-Kohldistel)
(Cirsium oleraceum)
Blätter, Triebspitzen, Blüten im Grünen Smoothie oder gedünstet als „Spinat“-Gemüse. Das Foto stammt aus dem Buch „Köstliches von Sumpf- und Wasserpflanzen“, Verlag Hädecke.

(c) Micha Brem Verlag Hädecke

 

LABKRAUT (ECHTES)
(Galium verum)
Die gelblich-grünen Blütenstände stehen nun auf mageren Wiesen in voller Blüte. Verwendung ebenso wie beim weiß blühenden Wiesen-Labkraut – siehe unten.

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(c) Birgit Haas

LABKRAUT (WIESEN-)
(Galium mollugo)
Man erntet Blätter, Triebspitzen und Blüten und verwendet diese als Zutat im Salat, als essbare Dekoration oder im Smoothie. Kaltwasserauszüge werden für die Herstellung von Sirup und Limonaden genutzt. Sahne oder Pudding können mit den Blüten aromatisiert werden. Diese werden einfach zuvor in die (Pflanzen-)Milch oder Sahne eingelegt, bevor es zur Weiterverarbeitung kommt.

(c) Birgit Matz

(c) Birgit Matz

 

LABKRAUT (KLETTEN-)
(Galium aparine)
Die klebrigen Blätter eignen sich weniger für einen Salat, aber umso mehr für einen Smoothie oder einen köstlich, grünen Saft, der schonend in einer Saftpresse zusammen mit einem Apfel und etwas Zitrone zubereitet wird. Die Blätter können auch gekocht als Zutat für ein wildes Gemüse verwendet werden.

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(c) Birgit Matz

 

LINDE, besonders SOMMERLINDE
(Tilia platyphyllos)
Die Blätter ergeben einen wunderbaren Salat. Und auch als Gemüse gekocht, schmecken diese lecker. Allerdings sollte man die Blätter nur ernten, solange die Linde noch nicht in der Blüte steht. Die Lindenblüte beginnt mancherorts nun langsam aber sicher. Die Blüten sind eine aromatische Grundlage für Tees (volksmedizinisch ebenso wie die Holunderblüte genutzt), Limonaden und Gelees.

 

(c) Birgit Matz

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(c) Birgit Matz

 

LÖWENZAHN
(Taraxacum officinales)
Die Blätter sind eine gesunde Zutat im Salat oder für Pesto. Die Bitterstoffe machen den Löwenzahn zu einem „Entgiftungskraut“ oder neudeutsch zu einer „Detox-Pflanze“.

(c) Birgit Matz

 

MÄDESÜSS
(Filipendula ulmaria)
Hier müssen wir noch etwas auf die stark duftenden Blüten warten. Doch jetzt ist der ideale Zeitpunkt, um die kräftigen, silbrig-grünen Blätter für die Herstellung von Tee zu Sammeln.

(c) Micha Brem

 

PERSICHER EHRENPREIS
(Veronica persica)
In der Nachbarschaft der Vogelmiere ist auf humosen Gartenbeeten, dem Kompost oder am Wegrand der Persische Ehrenpreis mit seinen leuchtend hellblauen Blütchen meist nicht weit weg. Auch hier kann man nun die Triebspitzen ernten und als Salatzutat genießen.

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(c) Birgit Matz

 

ROSEN(BLÜTEN)
Die Damaszener Duftrosen, alte englische Sorten aber auch die wilden Hundsrosen sowie die Kartoffelrosen können betörend riechen. Getrocknet als Schmuckdroge für Tees; Kaltwasserauszüge als Grundlage für Rosengelee. Spezialität: verzuckerte Rosenblütenblätter.

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(c) Birgit Matz

 

ROTER WIESEN-KLEE
(Trifolium pratense)
Die Kleeblüte hat begonnen! Junge Triebspitzen sowie Blüten als Gemüse, gezupfte Blüten als Beimischung im Salat und als essbare Dekoration. Hinweis: Roter Klee enthält Phyto-Östrogene. Diese Pflanze ist daher vor allem für Frauen geeignet, Männer sollten sich dagegen etwas zurückhalten.

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(c) Birgit Matz

 

SCHAFGARBE (WIESEN-)
(Achillea millefolium)
Zarte Schafgarbenblätter und die Blüten sind eine köstliche Bereicherung im Salat sowie eine wertvolle Zutat im Grünen Smoothie. Ihre wertvollen Bitterstoffe regen die Entgiftung an! Die Blätter dank ihrer schmalen und länglichen Form sowie der Feingliedrigkeit auch als “Augenbrauen der Venus” bezeichnet. Die Schafgarbe ist eine altbewährte Heilpflanze und wird zur Behandlung von Verdauungsbeschwerden und zur allgemeinen Kräftigung eingesetzt. Die Wirkung ist wohl auf ihren Gehalt an Gerb- und Bitterstoffen sowie weiteren sekundären Pflanzenstoffen wie Flavonoiden, Vitaminen und Mineralien zurückzuführen.

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(c) Birgit Matz

 

SCHMALBLÄTTRIGES WEIDENRÖSCHEN
(Epilobium angustifolium)
Dicke Stängel des „Wald-Spargels“ pflücken, die oberen, noch zarten Abschnitte (ca. 25 cm) ergeben geschält und leicht gedämpft in Gemüsebrühe ein sehr schmackhaftes „Spargel“-Gemüse. Später werden die Blüten als essbare Dekoration oder als Teezutat verwendet. Der Tee erinnert geschmacklich an Grünen Tee!

(c) PIXABAY

 

SPITZWEGERICH & BREITWEGERICH
(Plantago lanceolata) & (Plantago major)
Blätter im Salat und Smoothie, getrocknet als Hustentee. Blütenknospen schmecken nach Champignons und können auch so zubereitet werden.

(c) Birgit Matz

 

TAGLILIE, GELBE
(Hemerocallis lilioasphodelus)
Taglilien können als essbare Dekoration auf Salate, Dips oder auch auf Desserts verwendet werden.

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(c) Birgit Matz

 

TAUBNESSELN
Weiße Taubnessel, Lamium album
Gefleckte Taubnessel, Lamium maculatum (=Violett blühende)
Blätter und junge Triebe kommen als Zutat in den Salat, werden wie Spinat gedünstet oder bereichern die Gemüsesuppe. Auch Aufläufe, salzige Kuchen oder „Lasagne“ werden mit den Blättern zubreitet. Außerdem sind sie eine gute Zutat für den Grünen Smoothie. Die Blüten sind eine essbare Dekoration für Süßspeisen oder dienen als Grundlage für einen Sirup. Frische oder getrocknete Blüten können als Tee aufgegossen werden.

(c) Birgit Matz

 

Hier auch mit Goldnessel-Blüten:

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(c) Birgit Haas


VOGELMIERE
(Stellaria media)
Die neuen und saftigen Triebe der Vogelmiere schmecken wunderbar mild nach Erbsen und ergeben einen schmackhaften Salat oder kommen in den Grünen Smoothie. Kleingeschnitten schmecken sie im Kräuterquark oder als deftiger Brotaufstrich. Als Zutat in die Gemüsesuppe oder wie Spinat gekocht. Eine Handvoll frischer Triebspitzen als Teeaufguss regt die Nieren an.

Vogelmiere

(c) Birgit Matz

 

WALD-ENGELWURZ
(Angelica sylvestris)
Junge Blätter und Triebe eigenen sich als würzende Zutat in Salate, Suppen und Eintöpfe. Junge Blattstiele als kandiertes Naschwerk. Getrocknet sind Blätter und Triebe eine schmackhafte Zutat in Würzmischungen.

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(c) Wikimedia.org

 

WALD-ZIEST
(Stachys sylvatica)
Das Wald-Gemüse mit Pilzgeschmack wird mit jungen Blättern als Blattgemüse oder Suppeneinlage zubereitet.

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(c) Birgit Matz

 

WASSERLINSE, Kleine
(Lemna minor)
Roh als Einlage in einer Gemüsesuppe oder einer Gazpacho, aufs Brot, in Dips oder als Beimischung in Salaten. Grundsätzlich als essbare Dekoration großzügig und vielseitig einsetzbar! Mit „echten“ Linsen zusammen wird ein leckeres indisches Linsengericht zubereitet. Hier auf dem Buchcover sieht man die Kleine Wasserlinse.

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WIESEN-BÄRENKLAU
(Heracleum sphondylium)
Junge Blätter kommen als Zutat in den Salat oder Grünen Smoothie oder werden als Mischgemüse wie ein Spinatgericht gedünstet (zum Beispiel zusammen mit Giersch und Brennnessel). Junge Blätter und Stängel können auch leicht gedämpft und in Zitronensaft und Olivenöl mariniert werden – eine Delikatesse! Die Blattstängel werden pur als Rohkost oder Fingerfood mit Dip gegessen – oder ganz asiatisch im Wok gegart.

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(c) Birgit Haas

 

WIESEN-KNÖTERICH
(Bistota officinalis)
Blätter und junge Triebe als Spinatgemüse zubereiten, die walzenförmigen, rosa Blüten als essbare Dekoration.

 

WIESEN-MARGERITE
(Leucanthemum vulgare)
Die jungen Blätter und Sprossen als Zutat in den Mischsalat. Gekocht oder gedünstet als Gemüsegericht. Später folgen die weißen Zungenblüten als essbare Dekoration für Salate, aufs Butterbrot oder über Desserts.

 

WIESEN-SALBEI
(Salvia pratensis)
Kleingeschnittene Blätter sind eine würzige Beigabe zum Salat, für Pestos, für Aufstriche oder in den Kräuterquark. Getrocknete Blätter sind für die Hausteemischung oder eine Kräutersalzmischung sowie als Grundlage für ein Gurgelwasser in der Erkältungszeit. Später: Frische Blüten in Weißwein eingelegt ergeben einen mild-würzigen Salbeiwein. Auch in Essig eingelegt, entfaltet sich das typische Aroma. Frische Blüten sind auch eine erfrischende essbare Dekoration für Salate oder Desserts.

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(c) Fotos: Birgit Matz

 

* Stand: 6. Juni 2017

Von Region zu Region unterscheidet sich „natürlicherweise“ die Auswahl.

Eine Auswahl passender Rezepte gibt es kontinuierlich hier.

 

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